Teamvorstellung #7

12. Mai 2014

Jürgen Klopp erwähnte bereits vor einigen Wochen, dass die Fußballmannschaft Red Dragons wohl das interessanteste und spannendste Projekt in ganz Europa sei – diese Aussage brachte die Gerüchteküche zum Brodeln, denn den neuesten Medienberichten zufolge wäre Jürgen Klopp bereit, seinen heißgeliebten BVB zu verlassen, sobald sich die Red Dragons nach einem neuen Trainier umsehen würden. Das Präsidium der Red Dragons dementierte jedoch allerlei Spekulationen sowie Andeutungen auf einen Trainerwechsel und antwortete prompt mit der Vertragsverlängerung des Trainerstabs Philipp Thaller und Valentin Koch bis 2019.

Philipp Thaller, der derzeit auch beim FC Bergheim als Innenverteidiger unter Vertrag steht, ist ein Meister der Taktik und erklärte sich dazu bereit, mehr Kraft und Energie als irgendein anderer Trainer in den Verein zu investieren, um ihn schließlich bis zum Finale der Stierwoscha Trophy 2014 zu führen – dass dies ein steiniger Weg sein wird, war ihm von Anfang an klar, weswegen er sich kurzerhand an seinen langjährigen Freund, dem ehemaligen 1860 München-Spieler Valentin Koch, wandte – dieser soll künftig als Co- und Spielertrainer der Red Dragons agieren.

Die finanziell angeschlagenen Red Dragons mussten seit ihrem Zwangsabstieg 2012 auf beinahe alle Spieler verzichten – die Motive waren eindeutig: Geldgier und Egoismus! Doch mit den „Verrätern“ wollte das Trainergespann ohnehin nichts mehr zu tun haben, da es doch noch eine kleine Truppe gab, auf die man zählen konnte – eine kleine Truppe, die sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten zu den Red Dragons steht – eine kleine Truppe, deren Leidenschaft für den Fußball bei jeder Trainingseinheit deutlich zu erkennen ist.

Diese Männer halfen dem Verein mithilfe eines starken Willens aus der damals noch hoffnungslos scheinenden Misere und zeigten somit allen, was es heißt, für den Fußball zu leben – der Wiederaufstieg gelang!

 

„Ich fasse jeden Fußballverein als einen ganz normalen Fußballverein auf, außer die Red Dragons – der gesamte Vereinskomplex gleicht einer Familie – besser gesagt einer Großfamilie.“

– Valentin Koch

 

Nach dieser Aussage wurde die „Fußballverein-Familien-Assoziierung“ der Red Dragons zu deren Markenzeichen und symbolisiert somit auch, dass sowohl innerhalb als auch außerhalb der Sportstätte jegliche Art von Vorurteilen und Rassismus strikt abgelehnt wird.

Dass Rassismus bei diesem Verein nichts zu suchen hat, wird wunderbar anhand der Spieler repräsentiert – 50% der Red Dragons sind österreichische Bürger mit Migrationshintergrund, die wunderbar mit dem Rest der Mannschaft harmonieren.

Hierbei handelt es sich großteils um sogenannte „Streetkicker“, welche vor dem Engagement bei den Red Dragons noch nie für einen Verein gespielt haben – inspiriert von Stars wie Ronaldo, Zidane, Beckham oder Rene Aufhauser brachten sich die jetzigen Hoffnungsträger der Red Dragons in den eher ärmeren Vierteln der Stadt alles selbst bei. Jeder Trick, jede Schusstechnik, jede Maßflanke bekam ihren bzw. seinen letzten Feinschliff auf dem Bolzplatz. In einer Gegend, in der die meisten Jugendlichen auf die schiefe Bahn geraten, schafften es ein paar entschlossene Männer dieser Endlosschleife der Verzweiflung zu entkommen und fokussierten sich nur auf eine Sache: DEN FUßBALL!

Sportliche Erfolge der Red Dragons:

–          4. Platz beim T-Stone-Fußballturnier in Freilassing

–          Trainer des Jahres laut World Soccer: 2013, Philipp Thaller

–          Sieger der Amateur-Fair-Play-Wertung in Österreich 2013

 

Red Dragons